#recipe – dieser Begriff allein weckt oft Erinnerungen an gemütliche Abende, besondere Anlässe und den unvergleichlichen Duft, der sich durch das ganze Haus zieht. Heute freue ich mich besonders, Ihnen ein Gericht vorzustellen, das genau diese Gefühle hervorruft und in vielen Küchen rund um den Globus einen festen Platz hat. Es ist nicht nur ein einfaches Gericht, sondern ein Stück kulinarische Geschichte, das über Generationen hinweg weitergegeben wurde und bis heute Menschen zusammenbringt.
Die Kunst des Kochens verbindet uns – und dieses besondere #recipe ist ein perfektes Beispiel dafür. Es ist ein wahrer Seelenwärmer, der mit seiner ausgewogenen Kombination aus herzhaften Aromen und einer unwiderstehlich cremigen Textur begeistert. Ob als Mittelpunkt eines festlichen Mahls oder als tröstende Speise nach einem langen Tag – dieses Gericht trifft immer den richtigen Ton. Seine Beliebtheit rührt nicht nur von seinem fantastischen Geschmack her, sondern auch von seiner erstaunlichen Vielseitigkeit und der relativen Einfachheit der Zubereitung, die selbst Kochanfängern ein Erfolgserlebnis beschert. Ich bin überzeugt, dass auch Sie von diesem zeitlosen Klassiker begeistert sein werden, der gleichermaßen Komfort und Genuss verspricht.
Zutaten:
- Für den Sauerbraten:
- 1,5 kg Rinderbraten (aus der Keule oder Oberschale), gut pariert
- 2 große Zwiebeln, in dicken Ringen
- 2 Karotten, grob gewürfelt
- 1 Stange Lauch, grob geschnitten
- 200 ml Rotweinessig (mindestens 6% Säure)
- 500 ml trockener Rotwein
- 500 ml Wasser oder Gemüsebrühe
- 2 Lorbeerblätter
- 10-12 Wacholderbeeren, leicht angedrückt
- 8-10 Pfefferkörner, schwarz
- 2 Nelken
- 1 TL Senfkörner
- 1 Stück Ingwer (ca. 2 cm), geschält und in Scheiben
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer zum Anbraten
- 3 EL Pflanzenöl (z.B. Rapsöl) zum Anbraten
- 2 EL Tomatenmark
- 2-3 EL Rosinen (optional, für eine süßere Note)
- 2-3 EL Sauerbraten-Soßenlebkuchen oder Pumpernickel, zerbröselt (zum Binden und Würzen der Soße)
- Zucker nach Geschmack (zum Abrunden der Soße)
- Für den Apfelrotkohl:
- 1 kg Rotkohl, fein geschnitten oder gehobelt
- 2-3 Äpfel (z.B. Boskop), geschält, entkernt und grob gewürfelt
- 1 große Zwiebel, fein gewürfelt
- 2 EL Gänseschmalz oder Pflanzenöl
- 100 ml Apfelessig
- 100 ml trockener Rotwein
- 200 ml Gemüsebrühe
- 2 Lorbeerblätter
- 5-6 Wacholderbeeren, leicht angedrückt
- 3 Nelken
- 2 EL Zucker
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- Optional: 1-2 EL Johannisbeergelee oder Preiselbeeren zum Abschmecken
- Für die Semmelknödel:
- 500 g altbackene Brötchen (vom Vortag), in etwa 1 cm große Würfel geschnitten
- 500 ml Milch
- 3 Eier (Größe M)
- 1 große Zwiebel, fein gewürfelt
- 2 EL Butter
- 2 EL frische Petersilie, fein gehackt
- Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer und eine Prise Muskatnuss
- Optional: etwas mehr Milch oder Paniermehl zum Korrigieren der Konsistenz
Phase 1: Sauerbraten marinieren – Das Geheimnis des Geschmacks
Die Marinade ist das Herzstück eines guten Sauerbratens. Sie macht das Fleisch zart und verleiht ihm seinen unverwechselbaren würzig-säuerlichen Geschmack. Planen Sie hierfür mindestens 3 bis 5 Tage ein, idealerweise eine ganze Woche. Die Vorbereitung ist denkbar einfach, aber die Zeit im Kühlschrank ist entscheidend.
- Fleisch vorbereiten: Nehmen Sie das Rindfleisch und prüfen Sie es auf Sehnen oder überschüssiges Fett. Ich pariere es gerne etwas, damit es nachher gleichmäßig gart und sich gut schneiden lässt. Tupfen Sie es anschließend gründlich trocken. Dieser Schritt ist wichtig, damit die Marinade später gut einziehen kann.
- Marinade ansetzen: Geben Sie den Rotweinessig, Rotwein, Wasser (oder Brühe), Lorbeerblätter, Wacholderbeeren, Pfefferkörner, Nelken, Senfkörner und die Ingwerscheiben in einen Topf. Fügen Sie die grob geschnittenen Zwiebelringe, Karottenwürfel und Lauchstücke hinzu. Bringen Sie alles einmal kurz zum Kochen und lassen Sie es dann für etwa 10-15 Minuten bei mittlerer Hitze sanft köcheln. Das sanfte Köcheln hilft, die Aromen der Gewürze freizusetzen. Nehmen Sie den Topf vom Herd und lassen Sie die Marinade vollständig abkühlen. Das ist wirklich wichtig, denn heißes Einlegen würde das Fleisch vorgaren.
- Fleisch einlegen: Legen Sie das vorbereitete Rindfleisch in einen großen, nicht-metallischen Behälter – eine Keramikschüssel oder ein großer Frischhaltebeutel eignen sich hervorragend. Gießen Sie die vollständig abgekühlte Marinade samt Gemüse und Gewürzen über das Fleisch. Das Fleisch sollte vollständig bedeckt sein. Falls nicht, können Sie etwas mehr Rotwein und Essig im Verhältnis 2:1 hinzufügen.
- Geduld ist eine Tugend: Decken Sie den Behälter gut ab und stellen Sie ihn für die bereits erwähnten 3-7 Tage in den Kühlschrank. Wenden Sie das Fleisch einmal täglich, damit es von allen Seiten gleichmäßig mariniert wird. Ich drehe es morgens und abends einmal um, das hat sich bewährt. Die Säure des Essigs und die Enzyme des Weins werden das Fleisch wunderbar zart machen und ihm seinen typischen Sauerbraten-Charakter verleihen.
Phase 2: Apfelrotkohl zubereiten – Die süß-säuerliche Beilage
Während der Sauerbraten im Ofen schmort, ist der Apfelrotkohl die perfekte Beilage, die sich wunderbar vorbereiten lässt und mit der Zeit nur noch besser schmeckt. Ich starte damit gerne, wenn der Braten bereits eine Stunde im Ofen ist.
- Rotkohl vorbereiten: Entfernen Sie die äußeren welken Blätter des Rotkohls. Halbieren Sie den Kohl, schneiden Sie den harten Strunk keilförmig heraus und hobeln Sie ihn anschließend in sehr feine Streifen. Alternativ können Sie ihn auch mit einem großen Messer fein schneiden. Je feiner der Kohl geschnitten ist, desto zarter wird er später. Waschen Sie die Streifen kurz unter kaltem Wasser ab und lassen Sie sie gut abtropfen.
- Zwiebeln und Äpfel andünsten: Erhitzen Sie das Gänseschmalz (oder Pflanzenöl) in einem großen Topf oder Bräter. Geben Sie die fein gewürfelten Zwiebeln hinein und dünsten Sie sie bei mittlerer Hitze glasig. Fügen Sie dann die geschälten und gewürfelten Äpfel hinzu und braten Sie sie kurz mit an, bis sie leicht weich werden.
- Rotkohl schmoren: Geben Sie nun den fein geschnittenen Rotkohl zu den Zwiebeln und Äpfeln in den Topf. Rühren Sie gut um. Fügen Sie den Zucker hinzu und lassen Sie ihn kurz karamellisieren, während Sie immer wieder umrühren. Gießen Sie den Apfelessig und den Rotwein an und lassen Sie die Flüssigkeit kurz einkochen. Geben Sie anschließend die Gemüsebrühe, die Lorbeerblätter, Wacholderbeeren und Nelken hinzu. Würzen Sie mit einer guten Prise Salz und frisch gemahlenem Pfeffer.
- Sanft köcheln lassen: Bringen Sie den Rotkohl zum Kochen, reduzieren Sie dann die Hitze auf ein Minimum, decken Sie den Topf fest ab und lassen Sie den Rotkohl für mindestens 1,5 bis 2 Stunden sanft schmoren. Rühren Sie gelegentlich um und prüfen Sie, ob noch genügend Flüssigkeit vorhanden ist. Sollte der Kohl zu trocken werden, geben Sie einfach noch etwas Brühe oder Wasser hinzu.
Tipp für intensiveren Geschmack:
Ich lasse den Rotkohl gerne noch länger schmoren, manchmal sogar 3 Stunden. Je länger er schmort, desto zarter und aromatischer wird er. Nach der Garzeit schmecke ich ihn mit den optionalen Johannisbeergelee oder Preiselbeeren ab, um die Süße und Säure perfekt auszubalancieren. Entfernen Sie vor dem Servieren die Lorbeerblätter, Wacholderbeeren und Nelken.
Phase 3: Sauerbraten schmoren – Der Höhepunkt der Zubereitung
Nach der langen Wartezeit ist es endlich soweit: Der Sauerbraten wird zubereitet! Dieser Schritt verlangt etwas Zeit im Ofen, aber die meiste Arbeit ist schnell erledigt.
- Fleisch anbraten: Nehmen Sie das marinierte Rindfleisch aus der Marinade und tupfen Sie es mit Küchenpapier sehr, sehr gründlich trocken. Das ist extrem wichtig, damit es beim Anbraten eine schöne Kruste bekommt und nicht nur kocht. Sieben Sie die Marinade ab und stellen Sie die Flüssigkeit sowie das Gemüse und die Gewürze beiseite. Salzen und pfeffern Sie das Fleisch kräftig von allen Seiten. Erhitzen Sie das Pflanzenöl in einem großen Bräter oder einem ofenfesten Topf bei hoher Hitze. Braten Sie das Fleisch von allen Seiten scharf an, bis es eine tiefe goldbraune Farbe hat. Nehmen Sie das Fleisch heraus und legen Sie es beiseite.
- Röstgemüse anbraten: Geben Sie das aus der Marinade gesiebte Gemüse und die Gewürze in den gleichen Bräter. Braten Sie alles für etwa 5-7 Minuten kräftig an, bis es schön gebräunt ist. Das Röstgemüse ist entscheidend für den späteren Geschmack der Soße. Fügen Sie das Tomatenmark hinzu und rösten Sie es für weitere 2-3 Minuten mit, dabei ständig umrühren, bis es eine dunklere Farbe annimmt und leicht duftet.
- Ablöschen und schmoren lassen: Gießen Sie einen Teil der beiseite gestellten Marinadenflüssigkeit (etwa 200 ml) an und lösen Sie damit den Bratensatz vom Boden des Bräters. Lassen Sie die Flüssigkeit fast vollständig einkochen. Wiederholen Sie diesen Vorgang noch ein- bis zweimal, bis eine schöne dunkle Glace entstanden ist. Geben Sie dann das angebratene Fleisch zurück in den Bräter. Gießen Sie die restliche Marinadenflüssigkeit und die optionalen Rosinen hinzu, sodass das Fleisch zu etwa zwei Dritteln bedeckt ist. Ich gebe zu diesem Zeitpunkt auch gerne die Lorbeerblätter und Wacholderbeeren aus der Marinade wieder hinzu, da sie weiterhin Geschmack abgeben. Bringen Sie alles zum Kochen, decken Sie den Bräter fest mit einem Deckel ab und stellen Sie ihn in den auf 160°C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Backofen.
Schmorzeit ist Aroma-Zeit:
Lassen Sie den Sauerbraten für 2,5 bis 3,5 Stunden schmoren, oder bis das Fleisch wunderbar zart ist und sich leicht mit einer Gabel zerteilen lässt. Die genaue Zeit hängt von der Größe und Qualität des Fleisches ab. Ich überprüfe es nach etwa 2,5 Stunden und schmore es gegebenenfalls noch weiter. Wenden Sie das Fleisch etwa alle Stunde, damit es gleichmäßig gart und saftig bleibt.
- Soße passieren und verfeinern: Nehmen Sie das Fleisch aus dem Bräter und stellen Sie es warm beiseite (lose mit Alufolie abdecken). Gießen Sie die gesamte Soße durch ein feines Sieb in einen separaten Topf. Drücken Sie dabei das Gemüse gut aus, um möglichst viel Geschmack zu gewinnen. Entsorgen Sie das passierte Gemüse und die Gewürze. Bringen Sie die Soße zum Kochen.
Die finale Soßen-Perfektion:
Brechen Sie die Sauerbraten-Soßenlebkuchen (oder Pumpernickel) in kleine Stücke und geben Sie sie zur kochenden Soße. Rühren Sie gut um, bis sie sich aufgelöst und die Soße leicht gebunden haben. Lassen Sie die Soße kurz einkochen, bis sie die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Schmecken Sie sie nun sorgfältig ab: Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker können Sie die Balance zwischen Süße und Säure perfektionieren. Ich füge manchmal noch einen kleinen Schuss Essig hinzu, wenn ich die Säure betonen möchte. Manche mögen auch einen Schuss Preiselbeeren in der Soße. Eine wirklich gute Sauerbratensoße ist ausgewogen und vollmundig.
Phase 4: Semmelknödel formen und garen – Die fluffige Beilage
Semmelknödel sind die klassische Begleitung zum Sauerbraten. Mit ein paar Tipps gelingen sie wunderbar fluffig und stabil.
- Brötchen vorbereiten: Schneiden Sie die altbackenen Brötchen in etwa 1 cm große Würfel. Geben Sie sie in eine große Schüssel.
- Knödelmasse anrühren: Erhitzen Sie die Milch in einem Topf, aber lassen Sie sie nicht kochen. Sie sollte heiß sein, aber nicht überhitzen. Gießen Sie die heiße Milch über die Brötchenwürfel und lassen Sie diese für etwa 10-15 Minuten einweichen, dabei gelegentlich umrühren. Die Brötchen sollen die Milch gut aufsaugen und weich werden. In der Zwischenzeit schmelzen Sie die Butter in einer kleinen Pfanne und dünsten die fein gewürfelte Zwiebel darin glasig an. Lassen Sie die Zwiebel etwas abkühlen.
- Masse mischen und würzen: Geben Sie die Eier, die gedünsteten Zwiebeln und die gehackte Petersilie zu den eingeweichten Brötchen. Würzen Sie kräftig mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und einer Prise Muskatnuss. Verkneten Sie alles gut mit den Händen. Die Masse sollte zusammenhalten, aber nicht zu klebrig sein. Wenn sie zu trocken erscheint, können Sie einen kleinen Schuss Milch hinzufügen. Ist sie zu feucht, hilft etwas Paniermehl, sie zu festigen. Ich teste die Konsistenz immer, indem ich einen kleinen Probierknödel forme.
- Knödel formen und garen: Bringen Sie in einem großen Topf reichlich Salzwasser zum Kochen. Reduzieren Sie dann die Hitze, sodass das Wasser nur noch siedet und nicht sprudelnd kocht. Formen Sie mit angefeuchteten Händen gleichmäßige Knödel (etwa tennisballgroß). Geben Sie die Knödel vorsichtig ins siedende Wasser. Lassen Sie die Semmelknödel für etwa 20-25 Minuten im leicht siedenden Wasser gar ziehen. Sie sind fertig, wenn sie an die Oberfläche steigen. Nehmen Sie sie mit einer Schaumkelle heraus und lassen Sie sie kurz abtropfen.
Phase 5: Anrichten und Servieren – Der Genuss kann beginnen
Nun kommt der schönste Teil: Alles zusammenführen und servieren!
- Alles aufwärmen: Stellen Sie sicher, dass sowohl der Rotkohl als auch die Soße die richtige Serviertemperatur haben. Falls nötig, wärmen Sie beides vorsichtig auf.
- Fleisch schneiden: Schneiden Sie den Sauerbraten entgegen der Faser in etwa 0,5 bis 1 cm dicke Scheiben. Dies ist wichtig, damit das Fleisch besonders zart bleibt.
- Teller anrichten: Legen Sie ein paar Scheiben des zarten Sauerbratens auf jeden Teller. Geben Sie eine großzügige Portion des Apfelrotkohls und zwei bis drei Semmelknödel dazu. Übergießen Sie das Fleisch und die Knödel großzügig mit der warmen, aromatischen Sauerbratensoße. Manchmal streue ich noch etwas frische Petersilie über die Knödel, um einen Farbtupfer zu setzen. Dieses Gericht ist ein Fest für die Sinne und schmeckt am nächsten Tag oft sogar noch besser!

Fazit:
Liebe Kochbegeisterte, ich hoffe, Sie sind genauso begeistert von diesem Gericht wie ich es bin! Wenn ich auf all die Aromen zurückblicke, die Texturen und die unglaublich einfache Zubereitung, bin ich mir sicher, dass dieses #recipe bald zu einem Ihrer absoluten Favoriten avancieren wird. Es ist weit mehr als nur eine Mahlzeit; es ist eine Umarmung für die Seele, ein Fest für die Sinne und eine Einladung, sich am Esstisch zu versammeln und die einfachen Freuden des Lebens zu genießen. Die harmonische Kombination aus cremigem Gemüse, aromatischen Kräutern und dem salzigen Kick des Feta macht jeden Bissen zu einem unvergesslichen Erlebnis. Ich habe selten ein Gericht gekocht, das mit so wenig Aufwand eine derart beeindruckende Wirkung erzielt und immer wieder aufs Neue für begeisterte Gesichter sorgt.
Dieses Gericht ist der perfekte Beweis dafür, dass großartiger Geschmack nicht kompliziert sein muss. Es ist meine persönliche Antwort auf die Frage, was man kochen soll, wenn man etwas Herzhaftes, Gesundes und dennoch unglaublich Leckeres auf den Tisch bringen möchte, ohne Stunden in der Küche zu verbringen. Die Art und Weise, wie die verschiedenen Gemüsearten im Ofen langsam karamellisieren und ihre Süße entfalten, während die Kräuter ihre ätherischen Öle freigeben und der Feta eine köstlich salzige Kruste bildet, ist schlichtweg magisch. Das Ergebnis ist ein Gericht, das sowohl nahrhaft als auch unglaublich befriedigend ist, und das Beste daran: Es passt sich mühelos an Ihre Vorlieben an. Es ist ein echtes Wohlfühlgericht, das Sie an kalten Abenden wärmt oder als leichtes Mittagessen an sonnigen Tagen begeistert. Ich kann es wirklich jedem empfehlen, der auf der Suche nach einem unkomplizierten, aber dennoch raffinierten Rezept ist.
Serviervorschläge und Variationen für Ihr Ofenmeisterwerk:
Die Vielseitigkeit dieses Gerichts ist wirklich erstaunlich und bietet unzählige Möglichkeiten, es an Ihre persönlichen Vorlieben oder die Gegebenheiten Ihrer Speisekammer anzupassen. Als Hauptgericht empfehle ich, es pur zu genießen, um die vollen Aromen jedes einzelnen Gemüsestücks zu erleben. Es ist so sättigend und reichhaltig, dass Sie nichts weiter benötigen. Wenn Sie jedoch eine zusätzliche Komponente wünschen, ist frisches, knuspriges Bauernbrot oder ein luftiges Baguette perfekt, um die köstliche Creme und die Säfte aufzutunken. Ein einfacher grüner Salat mit einem leichten Vinaigrette-Dressing bildet einen wunderbaren Kontrast zu der Cremigkeit des Ofengemüses und sorgt für eine frische Note auf dem Teller.
Für eine sättigendere Mahlzeit können Sie es auch hervorragend mit Beilagen wie Quinoa, Reis, Bulgur oder Couscous servieren. Diese Getreidesorten nehmen die Aromen des Gerichts wunderbar auf und sorgen für eine zusätzliche Textur. Auch eine Portion Kartoffelpüree oder Rosmarinkartoffeln passt hervorragend dazu. Wenn Sie es als Beilage zu einem größeren Menü verwenden möchten, harmoniert es hervorragend mit gegrilltem Fisch, gebratenem Hähnchen oder einem saftigen Steak. Die cremige Konsistenz und die würzigen Noten ergänzen Fleisch- und Fischgerichte auf eine Weise, die den Hauptdarsteller glänzen lässt, ohne selbst in den Hintergrund zu treten. Ich habe es auch schon als Füllung für Wraps oder in einer vegetarischen Lasagne verwendet – die Möglichkeiten sind nahezu endlos!
Und nun zu den Variationen, die dieses Gericht so unwiderstehlich machen. Sie können das Gemüse ganz nach Ihrem Geschmack anpassen. Anstelle von Zucchini und Paprika könnten Sie Auberginen, Süßkartoffeln, Kürbiswürfel oder sogar Brokkoli- und Blumenkohlröschen verwenden. Jede Gemüsesorte bringt ihre eigene Süße und Textur mit sich und verändert das Geschmacksprofil auf wunderbare Weise. Ich habe es auch schon mit Pilzen wie Champignons oder Kräuterseitlingen probiert, die dem Gericht eine zusätzliche umami-Note verleihen. Für eine proteinreichere Variante fügen Sie doch einfach gekochte Kichererbsen, weiße Bohnen oder Linsen hinzu, die Sie zusammen mit dem Gemüse backen. Auch geröstete Nüsse oder Kerne wie Pinienkerne oder Sonnenblumenkerne können für einen zusätzlichen Crunch sorgen.
Wenn Sie keinen Feta mögen oder eine vegane Alternative bevorzugen, können Sie diesen durch geriebenen Mozzarella, würzigen Ziegenkäse oder eine vegane Feta-Alternative ersetzen. Ein paar Spritzer Zitronensaft nach dem Backen bringen eine frische Säure, die das gesamte Gericht aufhellt und die Aromen intensiviert. Experimentieren Sie auch mit verschiedenen Kräutern: Frischer Thymian, Oregano oder Majoran passen genauso gut wie Basilikum oder eine Prise Rosmarin. Eine Prise Chiliflocken sorgt für eine angenehme Schärfe, falls Sie es etwas pikanter mögen. Vertrauen Sie Ihrem Bauchgefühl und lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf; dieses Gericht ist robust genug, um fast jede Anpassung zu verkraften und trotzdem köstlich zu schmecken. Ich habe schon so viele unterschiedliche Kombinationen ausprobiert und wurde noch nie enttäuscht!
Ich kann Ihnen wirklich nur ans Herz legen, dieses #recipe selbst auszuprobieren. Es ist ein Genuss für jeden Anlass, sei es ein gemütliches Abendessen unter der Woche oder ein festliches Mahl mit Freunden. Lassen Sie sich von der Einfachheit und dem unglaublichen Geschmack überraschen. Ich bin mir sicher, dass es Sie begeistern wird! Und wenn Sie es nachgekocht haben, würde ich mich riesig freuen, von Ihren Erfahrungen zu hören. Teilen Sie Ihre Kreationen, Ihre persönlichen Variationen oder einfach Ihre Meinung in den Kommentaren unter dem Artikel. Ihre Rückmeldungen sind für mich immer eine große Inspiration und helfen auch anderen Lesern, neue Ideen und Tipps zu entdecken. Also ran an die Töpfe und den Ofen – gutes Gelingen und einen hervorragenden Appetit!

Sauerbraten mit Apfelrotkohl und Semmelknödeln
Ein traditionelles deutsches Gericht, das über Generationen weitergegeben wurde. Dieser Sauerbraten ist ein wahrer Seelenwärmer mit herzhaften Aromen und unwiderstehlich cremiger Soße, perfekt für besondere Anlässe oder als tröstende Speise. Beachten Sie, dass die Marinade für den Sauerbraten 3-7 Tage Vorbereitungszeit benötigt.
Zutaten
-
1,5 kg Rinderbraten (aus der Keule oder Oberschale)
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2 große Zwiebeln, in dicken Ringen
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2 Karotten, grob gewürfelt
-
1 Stange Lauch, grob geschnitten
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200 ml Rotweinessig (mindestens 6% Säure)
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500 ml dunkler Traubensaft (anstelle von Rotwein)
-
500 ml Wasser oder Gemüsebrühe
-
2 Lorbeerblätter
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10-12 Wacholderbeeren, leicht angedrückt
-
8-10 schwarze Pfefferkörner
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2 Nelken
-
1 TL Senfkörner
-
1 Stück Ingwer (ca. 2 cm), in Scheiben
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Salz und Pfeffer
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3 EL Pflanzenöl
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2 EL Tomatenmark
-
2-3 EL Rosinen (optional)
-
2-3 EL Sauerbraten-Soßenlebkuchen oder Pumpernickel, zerbröselt
-
Zucker (nach Geschmack)
-
1 kg Rotkohl, fein geschnitten oder gehobelt
-
2-3 Äpfel, geschält, entkernt und grob gewürfelt
-
1 große Zwiebel, fein gewürfelt (für Apfelrotkohl)
-
2 EL Pflanzenöl (für Apfelrotkohl)
-
100 ml Apfelessig
-
100 ml dunkler Traubensaft (anstelle von Rotwein, für Apfelrotkohl)
-
200 ml Gemüsebrühe (für Apfelrotkohl)
-
2 Lorbeerblätter (für Apfelrotkohl)
-
5-6 Wacholderbeeren (für Apfelrotkohl)
-
3 Nelken (für Apfelrotkohl)
-
2 EL Zucker (für Apfelrotkohl)
-
Salz und Pfeffer (für Apfelrotkohl)
-
1-2 EL Johannisbeergelee oder Preiselbeeren (optional, für Apfelrotkohl)
-
500 g altbackene Brötchen, in ca. 1 cm große Würfel geschnitten
-
500 ml Milch
-
3 Eier (Größe M)
-
1 große Zwiebel, fein gewürfelt (für Semmelknödel)
-
2 EL Butter
-
2 EL frische Petersilie, fein gehackt
-
Salz, Pfeffer und eine Prise Muskatnuss
-
Milch oder Paniermehl (nach Bedarf, für Semmelknödel)
Anweisungen
-
Step 1
Fleisch trocken tupfen. Für die Marinade: Rotweinessig, Traubensaft, Wasser/Brühe, Gewürze, grob geschnittene Zwiebeln, Karotten, Lauch aufkochen, 10-15 Min. köcheln, dann vollständig abkühlen lassen. Fleisch in einen nicht-metallischen Behälter legen, mit der abgekühlten Marinade bedecken. Für 3-7 Tage im Kühlschrank marinieren, dabei täglich wenden. -
Step 2
Rotkohl putzen, Strunk entfernen und fein schneiden. Waschen und abtropfen lassen. In einem großen Topf Pflanzenöl erhitzen, fein gewürfelte Zwiebeln glasig dünsten, Äpfel kurz mitbraten. Rotkohl und Zucker hinzufügen, karamellisieren lassen. Mit Apfelessig und Traubensaft ablöschen, einkochen. Gemüsebrühe, Lorbeerblätter, Wacholderbeeren, Nelken, Salz und Pfeffer hinzufügen. Abgedeckt 1,5-3 Std. sanft schmoren. Optional mit Johannisbeergelee oder Preiselbeeren abschmecken. Gewürze vor dem Servieren entfernen. -
Step 3
Mariniertes Fleisch gründlich trocken tupfen. Marinade abseihen (Flüssigkeit, Gemüse und Gewürze getrennt aufbewahren). Fleisch salzen und pfeffern. Pflanzenöl in einem Bräter erhitzen, Fleisch von allen Seiten scharf anbraten und herausnehmen. Das abgesiebte Gemüse und die Gewürze aus der Marinade im Bräter 5-7 Min. anbraten. Tomatenmark hinzufügen und 2-3 Min. mitrösten. Mit ca. 200 ml Marinadenflüssigkeit ablöschen und einkochen lassen. Vorgang 1-2x wiederholen. Fleisch, restliche Marinadenflüssigkeit und optional Rosinen hinzufügen. Lorbeerblätter und Wacholderbeeren aus der Marinade können wieder in den Bräter. Zum Kochen bringen, abdecken. Im vorgeheizten Ofen bei 160°C Ober-/Unterhitze 2,5-3,5 Std. schmoren, bis das Fleisch zart ist. Ca. stündlich wenden. -
Step 4
Fleisch aus dem Bräter nehmen und warm stellen. Die Soße durch ein feines Sieb in einen Topf passieren, Gemüse gut ausdrücken und entsorgen. Soße aufkochen. Soßenlebkuchen oder Pumpernickel einrühren, bis die Soße leicht gebunden ist. Kurz einkochen lassen und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Optional einen Schuss Essig oder Preiselbeeren für die perfekte Balance. -
Step 5
Altbackene Brötchen würfeln. Heiße Milch darüber gießen und 10-15 Min. einweichen lassen. Butter schmelzen und die fein gewürfelte Zwiebel darin glasig dünsten, dann abkühlen lassen. Eier, gedünstete Zwiebeln und gehackte Petersilie zu den Brötchen geben. Kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Alles gut verkneten. Bei Bedarf mit etwas Milch oder Paniermehl die Konsistenz anpassen. Mit angefeuchteten Händen gleichmäßige Knödel formen. In leicht siedendem Salzwasser für 20-25 Min. gar ziehen lassen, bis sie an die Oberfläche steigen. Mit einer Schaumkelle entnehmen. -
Step 6
Rotkohl und Soße auf die richtige Serviertemperatur bringen. Sauerbraten entgegen der Faser in ca. 0,5-1 cm dicke Scheiben schneiden. Sauerbraten, Apfelrotkohl und Semmelknödel auf Tellern anrichten. Großzügig mit der warmen Soße übergießen. Optional mit frischer Petersilie garnieren und sofort servieren.
Wichtige Informationen
Nährwerte (Pro Portion)
Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.
Allergie-Informationen
Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.




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