Klassischer Hefezopf – gibt es etwas Schöneres, als den Duft frisch gebackenen Hefeteigs, der sich sanft durch das Haus zieht und sofort ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit verbreitet? Für mich persönlich erinnert der Hefezopf immer an gemütliche Sonntagsfrühstücke mit der Familie oder besondere Feiertage. Diese süße Brotvariation hat eine lange Tradition im deutschsprachigen Raum und ist oft ein Symbol für Gastfreundschaft und heimeligen Genuss. Es ist ein Gebäck, das Generationen verbindet und unvergessliche Erinnerungen schafft.
Warum dieser Hefezopf einfach unwiderstehlich ist
Sein unverkennbar zartes, luftiges Inneres und die leicht goldbraun gebackene, oft mit Hagelzucker bestreute Kruste machen ihn unwiderstehlich. Ob pur, mit Butter und Marmelade oder einfach nur zu einer Tasse Kaffee – der Hefezopf ist ein wahrer Allrounder, der einfach glücklich macht. Die scheinbare Komplexität des Flechtens mag manche auf den ersten Blick abschrecken, doch ich versichere Ihnen, der Aufwand lohnt sich für diesen unvergleichlichen Genuss. In diesem Artikel tauchen wir tief in die Welt des Backens ein und entdecken gemeinsam, wie Sie einen perfekten Klassischer Hefezopf zaubern können, der Ihre Liebsten begeistern wird. Lassen Sie uns die Geheimnisse dieses wunderbaren Gebäcks lüften!
Zutaten:
- Für den Vorteig:
- 200 ml lauwarme Milch (ca. 30-35°C, nicht heißer, sonst stirbt die Hefe ab!)
- 21 g frische Hefe (oder 7 g Trockenhefe, etwa ein Päckchen)
- 1 Teelöffel Zucker (hilft der Hefe, sich zu aktivieren)
- 100 g Weizenmehl Type 550 (alternativ Type 405, für eine feinere Krume)
- Für den Hauptteig:
- 400 g Weizenmehl Type 550 (oder 405)
- 75 g Zucker (die Süße macht den Zopf erst richtig lecker)
- 1 Prise Salz (verstärkt die Süße und das Aroma)
- 1 Ei (Raumtemperatur, bindet den Teig und sorgt für Farbe)
- 75 g weiche Butter (Raumtemperatur, für Geschmeidigkeit und Geschmack)
- Abrieb einer halben Bio-Zitrone (optional, für ein frisches Aroma)
- 1 Päckchen Vanillezucker (optional, für zusätzliche Süße und Vanillenote)
- Zum Bestreichen und Bestreuen:
- 1 Eigelb
- 1 Esslöffel Milch
- Hagelzucker oder Mandelblättchen (optional, für eine schöne Optik und zusätzlichen Biss)
Die magische Verwandlung: Vom Vorteig zum luftigen Hauptteig
Die Zubereitung eines perfekten Klassischen Hefezopfs ist ein Prozess, der Liebe, Geduld und ein wenig Fingerspitzengefühl erfordert. Aber keine Sorge, ich führe Sie Schritt für Schritt durch diesen wunderbaren Backvorgang. Das Ergebnis wird alle Mühen vergessen lassen, versprochen!
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Vorbereitung des Vorteigs: Der Grundstein für unseren Hefezopf
Wir starten mit dem Vorteig, denn dieser Schritt ist entscheidend für die Aktivierung der Hefe und die spätere Fluffigkeit unseres Zopfs. Nehmen Sie eine mittelgroße Schüssel. Bröseln Sie die frische Hefe hinein oder streuen Sie die Trockenhefe ein. Geben Sie den Teelöffel Zucker dazu – der dient der Hefe als erste Nahrung. Nun gießen Sie die lauwarme Milch hinzu. Achten Sie wirklich darauf, dass die Milch nicht zu heiß ist, da dies die Hefezellen abtöten und den Teig unbrauchbar machen würde. Wenn sie zu kalt ist, dauert die Aktivierung länger.
Verrühren Sie alles kurz mit einem Löffel, bis sich die Hefe weitgehend aufgelöst hat. Jetzt geben Sie die 100 g Mehl für den Vorteig dazu und rühren alles zu einem glatten, dickflüssigen Brei an. Decken Sie die Schüssel mit einem sauberen Küchenhandtuch ab und stellen Sie sie für etwa 15-20 Minuten an einen warmen Ort. Ich stelle meine Schüssel gerne in die Nähe einer Heizung oder an einen zugfreien Platz in der Küche. Sie werden sehen, wie sich an der Oberfläche Bläschen bilden und das Volumen leicht zunimmt – das ist das Zeichen, dass die Hefe aktiv ist und sich wohlfühlt!
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Zubereitung des Hauptteigs: Die Vereinigung der Aromen
Während unser Vorteig fröhlich vor sich hin arbeitet, können wir die restlichen Zutaten für den Hauptteig vorbereiten. In eine große Rührschüssel geben Sie das restliche Mehl (400 g), den Zucker (75 g) und die Prise Salz. Vermischen Sie diese trockenen Zutaten gut miteinander. Das Salz ist dabei nicht nur ein Geschmacksverstärker, sondern es hilft auch, die Süße auszubalancieren und die Teigstruktur zu stärken.
Sobald der Vorteig fertig ist (er sollte deutlich aufgegangen sein und blubbern), geben Sie ihn zusammen mit dem Ei, der weichen Butter (bitte unbedingt Raumtemperatur!), dem Zitronenabrieb und dem Vanillezucker zu den trockenen Zutaten in die große Rührschüssel. Der Zitronenabrieb verleiht dem Zopf eine wunderbar frische Note und der Vanillezucker verstärkt das süße Aroma – beides ist optional, aber ich kann es Ihnen nur wärmstens empfehlen.
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Das Kneten: Die Magie der Glutenentwicklung
Nun beginnt die wohl wichtigste Phase: das Kneten. Ich knete meinen Hefeteig am liebsten mit einer Küchenmaschine, da dies eine gleichmäßige und intensive Knetung über einen längeren Zeitraum ermöglicht, ohne dass meine Arme ermüden. Setzen Sie den Knethaken ein und lassen Sie die Maschine auf mittlerer Stufe arbeiten. Beginnen Sie langsam, damit sich alle Zutaten gut verbinden.
Die Knetzeit ist entscheidend: Der Teig sollte mindestens 10, besser noch 15 Minuten lang geknetet werden. Am Anfang wird er vielleicht noch etwas klebrig sein, aber mit jedem Knetvorgang entwickelt sich das Gluten im Mehl. Das Gluten ist wie ein elastisches Netzwerk, das später die Gärgase festhält und so für die luftige, faserige Struktur des Hefezopfs sorgt. Sie werden bemerken, wie der Teig immer glatter, elastischer und geschmeidiger wird. Er sollte sich schließlich vom Schüsselrand lösen und nicht mehr an den Händen kleben. Ein guter Indikator für einen ausreichend gekneteten Teig ist der sogenannte “Fenstertest”: Nehmen Sie ein kleines Stück Teig und ziehen Sie es vorsichtig auseinander. Wenn Sie es so dünn ziehen können, dass es fast durchsichtig wird und Licht hindurchscheint, ohne zu reißen, ist das Glutennetzwerk perfekt entwickelt.
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Die erste Gehphase: Ruhe und Wachstum
Nachdem der Teig perfekt geknetet ist, formen Sie ihn zu einer Kugel. Fetten Sie die Rührschüssel leicht mit etwas Öl ein oder bestäuben Sie sie leicht mit Mehl, legen Sie die Teigkugel hinein und drehen Sie sie einmal, damit sie von allen Seiten leicht benetzt ist. Decken Sie die Schüssel erneut mit einem sauberen Küchenhandtuch oder Frischhaltefolie ab, um ein Austrocknen der Oberfläche zu verhindern.
Stellen Sie die Schüssel an einen warmen, zugfreien Ort zum Gehen. Die ideale Temperatur liegt bei etwa 25-30°C. Im Sommer reicht oft die Raumtemperatur, im Winter können Sie den Backofen kurz auf 50°C vorheizen, ausschalten und die Schüssel dann bei leicht geöffneter Tür hineinstellen. Lassen Sie den Teig für etwa 60-90 Minuten gehen, oder bis sich sein Volumen sichtbar verdoppelt hat. Geduld ist hier eine Tugend! Wenn der Teig nicht genug gegangen ist, wird der Zopf später fest und kompakt.
Das Flechten: Kunstwerk für den Gaumen
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Vorbereitung zum Flechten: Teilen und Formen
Sobald der Teig sein Volumen verdoppelt hat, nehmen Sie ihn aus der Schüssel und legen ihn auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche. Drücken Sie vorsichtig die Luft heraus – dieses “Entgasen” ist wichtig, um die Struktur gleichmäßiger zu machen. Teilen Sie den Teig nun in drei gleich große Stücke. Am besten verwenden Sie eine Waage, um wirklich exakte Portionen zu erhalten, denn das sorgt für ein gleichmäßiges Backergebnis und eine schöne Optik des Zopfs. Jedes Teigstück sollte dann etwa 220-250 g wiegen.
Nehmen Sie nun jedes Teigstück und rollen Sie es mit den Händen auf der Arbeitsfläche zu einem etwa 40-50 cm langen Strang. Versuchen Sie, die Stränge möglichst gleichmäßig dick zu rollen, mit leicht spitzer zulaufenden Enden. Das ist wichtig, damit der Zopf später eine schöne Form erhält und nicht an manchen Stellen zu dick oder zu dünn ist. Rollen Sie sie nicht zu fest, um das empfindliche Glutennetzwerk nicht zu zerstören.
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Das klassische Flechten: Der 3-Strang-Zopf
Legen Sie die drei Stränge parallel nebeneinander auf Ihre Arbeitsfläche. Drücken Sie die oberen Enden fest zusammen, damit sie während des Flechtens nicht verrutschen. Nun beginnen Sie mit dem klassischen Flechtmuster: Nehmen Sie den rechten Strang und legen Sie ihn über den mittleren Strang. Der ehemals rechte Strang ist nun der neue mittlere Strang. Nehmen Sie dann den linken Strang und legen Sie ihn ebenfalls über den neuen mittleren Strang. Wiederholen Sie diesen Vorgang immer abwechselnd: Rechts über Mitte, Links über Mitte.
Achten Sie darauf, den Zopf nicht zu fest, aber auch nicht zu locker zu flechten. Er soll stabil sein und seine Form behalten, aber dem Teig auch noch Raum zum Gehen geben. Versuchen Sie, die Spannung in allen Strängen gleichmäßig zu halten. Wenn Sie die Enden erreichen, drücken Sie diese ebenfalls fest zusammen und falten Sie sie leicht unter den Zopf. Dies gibt dem Zopf ein sauberes, professionelles Aussehen.
Alternativ: Der 4-Strang-Zopf (für Fortgeschrittene und noch mehr Volumen)
Wenn Sie sich an etwas Komplexeres wagen möchten, teilen Sie den Teig in vier gleiche Stränge. Legen Sie diese nebeneinander. Nummerieren Sie sie gedanklich von links nach rechts als 1, 2, 3, 4. Die Regel lautet: “1 über 3, 4 über 2, 1 unter 2.” Klingt kompliziert, ist es aber nicht, wenn man es ein paar Mal geübt hat. Oder eine einfachere Methode:- Der ganz linke Strang (1) geht unter den zweiten (2).
- Dann geht der erste (nun der zweite von links) über den dritten (3).
- Der ganz rechte Strang (4) geht über den zweiten von rechts (2).
- Dann geht der vierte (nun der zweite von rechts) unter den dritten von links (3).
Egal für welche Variante Sie sich entscheiden, das Ergebnis wird köstlich sein.
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Die zweite Gehphase: Der letzte Schliff vor dem Backen
Legen Sie den geflochtenen Hefezopf vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Decken Sie ihn erneut mit einem sauberen Küchenhandtuch ab. Stellen Sie ihn nun für weitere 30-45 Minuten an einen warmen Ort zum erneuten Gehen. In dieser Phase verdoppelt der Zopf sein Volumen noch einmal und wird noch luftiger. Das ist wichtig, damit er später im Ofen schön aufgeht und nicht reißt. Wenn Sie sehen, dass der Zopf deutlich an Volumen zugenommen hat und federnd auf sanften Druck reagiert, ist er bereit für den Ofen.
Während der Zopf das zweite Mal geht, können Sie den Backofen vorheizen und die Eistreiche vorbereiten.
Das Backen: Der goldene Abschluss
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Backofen vorheizen und Eistreiche vorbereiten
Heizen Sie Ihren Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor. Wenn Sie Umluft verwenden, reduzieren Sie die Temperatur auf etwa 160-170°C. Es ist wichtig, dass der Ofen die richtige Temperatur hat, bevor der Hefezopf hineinkommt, damit er gleichmäßig backt und schön aufgeht.
In einer kleinen Schüssel verquirlen Sie das Eigelb mit dem Esslöffel Milch. Diese Mischung ist unsere Eistreiche, die dem Hefezopf später seinen wunderschönen goldenen Glanz verleihen wird. Achten Sie darauf, dass alles gut vermischt ist.
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Bestreichen und Bestreuen: Für Glanz und Aroma
Nehmen Sie den fertig gegangenen Hefezopf vom Blech. Bestreichen Sie ihn nun vorsichtig und gleichmäßig mit der Eigelb-Milch-Mischung. Verwenden Sie dafür am besten einen Backpinsel. Achten Sie darauf, nicht zu viel Druck auszuüben, damit der Zopf nicht zusammenfällt. Die Eistreiche sorgt nicht nur für die Farbe, sondern hilft auch, eventuellen Hagelzucker oder Mandelblättchen besser am Teig haften zu lassen.
Wenn Sie möchten, können Sie den Zopf nun mit Hagelzucker bestreuen, der beim Backen karamellisiert und eine schöne süße Kruste bildet, oder mit Mandelblättchen, die ein feines Aroma und eine leichte Knusprigkeit hinzufügen. Ich persönlich liebe die Kombination aus beidem, aber das ist ganz Ihrem persönlichen Geschmack überlassen.
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Ab in den Ofen: Das große Finale
Schieben Sie das Backblech mit dem Hefezopf in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Die Backzeit beträgt in der Regel etwa 25-35 Minuten. Die genaue Dauer kann je nach Ofen variieren. Bleiben Sie in den letzten 10 Minuten in der Nähe des Ofens und beobachten Sie den Zopf gut.
Der Hefezopf ist fertig, wenn er eine schöne goldbraune Farbe angenommen hat und beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt. Wenn der Zopf zu schnell zu dunkel wird, können Sie ihn mit etwas Alufolie abdecken, um ein Verbrennen der Oberfläche zu verhindern, während das Innere noch durchbackt. Das ist ein wichtiger Tipp, den ich im Laufe der Zeit gelernt habe, um perfekte Ergebnisse zu erzielen!
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Abkühlen und Genießen: Der süße Lohn der Mühe
Nehmen Sie den fertigen Hefezopf aus dem Ofen und lassen Sie ihn für einige Minuten auf dem Backblech ruhen. Anschließend legen Sie ihn vorsichtig auf ein Kuchengitter, um vollständig auszukühlen. Das ist wichtig, damit die Restfeuchtigkeit entweichen kann und der Zopf nicht matschig wird. Außerdem entwickelt sich das Aroma am besten, wenn der Zopf langsam abkühlt.
Ein frisch gebackener Klassischer Hefezopf schmeckt am besten noch lauwarm, pur oder mit etwas Butter und Marmelade. Er ist ein Genuss zum Frühstück, zum Kaffee oder einfach als süße Belohnung zwischendurch. Ich bewahre meine Reste (falls es welche gibt!) gerne in einer luftdichten Brotdose auf, damit er länger frisch und saftig bleibt. Guten Appetit!

<h2>Fazit:</h2>
<p>Ich bin absolut überzeugt, dass das Rezept für unseren heutigen <strong>Klassischer Hefezopf</strong> ein wahrer Schatz ist, den jede Backbegeisterte in ihrem Repertoire haben sollte. Es ist nicht nur ein einfaches Backwerk, sondern ein Stück Geborgenheit, das direkt aus dem Ofen kommt. Die Zubereitung mag auf den ersten Blick etwas zeitaufwendig erscheinen, aber ich verspreche Ihnen, jede einzelne Minute, die Sie in dieses Projekt investieren, wird sich tausendfach auszahlen. Der Duft, der Ihr Zuhause während des Backens erfüllen wird, ist unvergleichlich und weckt sofort Erinnerungen an gemütliche Sonntagsfrühstücke oder besondere Familienfeste. Es ist dieser wunderbare, warme, süßliche Hefegeruch, der uns sofort in eine Welt des Komforts entführt. Und dann die erste Scheibe: außen leicht goldbraun und innen so unglaublich fluffig und zart, dass sie auf der Zunge zergeht. Dieser Hefezopf ist wirklich ein Meisterwerk der Einfachheit und des Geschmacks, das sich durch seine puren Zutaten und die liebevolle Zubereitung auszeichnet. Ich finde, es ist die perfekte Kombination aus Tradition und Genuss, die einfach glücklich macht und ein Lächeln auf die Gesichter zaubert.</p>
<p>Doch was macht diesen Hefezopf noch besser? Natürlich die unzähligen Möglichkeiten, ihn zu genießen und zu variieren! Klassisch schmeckt er mir persönlich am besten noch lauwarm, pur oder lediglich mit einer dünnen Schicht guter Butter bestrichen. Der schlichte Eigengeschmack des Zopfes kommt dabei hervorragend zur Geltung. Aber lassen Sie uns ehrlich sein, die wahren Freuden beginnen erst mit den Beilagen! Stellen Sie sich vor: ein großzügiges Stück Hefezopf, dazu ein Löffel Ihrer liebsten selbstgemachten Marmelade – Erdbeer, Aprikose oder vielleicht eine kräftige Waldbeer-Konfitüre, die einen schönen Kontrast zur Süße des Zopfes bildet. Oder wie wäre es mit einem cremigen Honig, der leicht in die feinen Poren des Zopfes einsinkt und eine natürliche Süße hinzufügt? Für die Schokoladenliebhaber unter uns ist eine hochwertige Nuss-Nougat-Creme ein absolutes Muss, die den Hefezopf in ein wahrhaft dekadentes Frühstück verwandelt. Ich persönlich liebe es auch, eine Scheibe Hefezopf mit frischen Früchten der Saison zu kombinieren – Beeren im Sommer für eine leichte Frische, Apfelmus im Herbst für eine wärmende Note oder eine fruchtige Kompottsauce als besonderes Dessert. Er passt hervorragend zu einer Tasse frisch gebrühten Kaffee am Morgen, einem belebenden Kakao am Nachmittag oder einem beruhigenden Kräutertee am Abend. An den Festtagen kann er sogar als leichter, aber dennoch festlicher Abschluss eines Menüs dienen, vielleicht mit einer Kugel Vanilleeis und etwas Fruchtsauce. Die Vielseitigkeit dieses Gebäcks ist einfach unschlagbar und macht ihn zu einem Allrounder für jede Gelegenheit.</p>
<h4>Entdecken Sie die Welt der Variationen:</h4>
<p>Und wenn Sie Lust auf etwas Neues haben, dann sind Ihrer Kreativität bei der Gestaltung und Verfeinerung des Hefezopfes absolut keine Grenzen gesetzt. Ich ermutige Sie, das Grundrezept als eine Art Leinwand zu betrachten, die Sie nach Herzenslust bemalen können! Hier sind einige meiner liebsten Variationen und Ideen, um Ihren Hefezopf noch individueller zu gestalten:</p>
<ul>
<li><strong>Füllungen:</strong> Fügen Sie dem Teig getrocknete Früchte wie Rosinen, die dem Zopf eine angenehme Süße und Zähigkeit verleihen, Cranberries für eine leicht säuerliche Note oder gehackte Aprikosen hinzu. Kleine Schokoladenstückchen, ob Zartbitter oder Milchschokolade, schmelzen im Ofen leicht an und sorgen für kleine Schoko-Inseln im Teig. Auch Marzipanwürfel oder geröstete Nüsse wie Mandeln oder Haselnüsse machen den Zopf noch unwiderstehlicher und geben ihm eine nussige Tiefe. Eine Füllung aus Zimt und Zucker, ähnlich einer Zimtschnecke, ist ebenfalls eine fantastische Idee und sorgt für ein besonders aromatisches Erlebnis!</li>
<li><strong>Glasuren & Toppings:</strong> Nach dem Backen können Sie den noch warmen Zopf mit einer einfachen Zuckerglasur aus Puderzucker und Zitronensaft bestreichen. Das verleiht ihm eine frische Note und einen schönen Glanz. Oder streuen Sie vor dem Backen Hagelzucker für zusätzlichen Biss und Ästhetik oder Mandelblättchen darüber, die beim Backen leicht rösten und ein herrliches Aroma entwickeln. Eine Puderzucker-Milch-Glasur mit etwas Vanilleextrakt ist ebenfalls himmlisch und passt perfekt zum süßen Hefeteig.</li>
<li><strong>Formen:</strong> Anstelle des klassischen Zopfes können Sie den Teig auch zu kleinen Brötchen formen, die sich perfekt für einzelne Portionen eignen und sich wunderbar einfrieren lassen, oder einen Kranz flechten, der besonders schön auf einer festlich gedeckten Tafel aussieht und ideal zum Teilen ist.</li>
<li><strong>Herzhafte Variante:</strong> Wenn Sie experimentierfreudig sind, versuchen Sie doch einmal eine herzhafte Version mit geriebenem Käse, frischen Kräutern wie Rosmarin oder Thymian und vielleicht etwas getrockneten Tomaten. Das ist zwar nicht der klassische süße Genuss, aber eine spannende Abwechslung für einen Brunch oder ein Abendessen!</li>
</ul>
<p>Ich bin mir sicher, Sie werden begeistert sein, wie einfach es ist, diesen Genuss zu Hause zu zaubern. Scheuen Sie sich nicht, das Rezept auszuprobieren. Der Prozess des Knetens, Gehenslassens und Flechtens ist unglaublich meditativ und das Ergebnis ist reine Belohnung. <strong>Trauen Sie sich, diesen wunderbaren Hefezopf zu backen!</strong> Ich bin gespannt auf Ihre Kreationen und Geschichten. Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit mir und der Community! Haben Sie das Rezept genau befolgt oder eigene Variationen ausprobiert? Welche Füllung war Ihr Favorit? Welches Topping hat am besten geschmeckt? Ein Foto Ihres selbstgebackenen Meisterwerks würde mich riesig freuen! Nutzen Sie die Kommentarfunktion unter diesem Artikel, um Ihre Tipps, Tricks und Erfolge zu teilen. Oder wenn Sie Fragen haben, zögern Sie nicht, sie zu stellen. Ich helfe Ihnen gerne weiter. Denn Backen soll Freude bereiten und das Ergebnis soll geteilt werden. Nichts macht glücklicher, als einen selbstgebackenen Hefezopf mit Familie und Freunden zu teilen und in strahlende Augen zu blicken. Also, ran an die Schüsseln und viel Spaß beim Backen – ich freue mich schon auf Ihre Rückmeldungen!</p>

Klassischer Hefezopf
Ein unwiderstehlich zarter und luftiger Hefezopf mit goldbrauner Kruste, der an Omas Backkünste erinnert. Perfekt für ein gemütliches Frühstück oder besondere Anlässe.
Zutaten
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200 ml Milch
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21 g frische Hefe
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1 Teelöffel Zucker
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100 g Weizenmehl Type 550
-
400 g Weizenmehl Type 550
-
75 g Zucker
-
1 Prise Salz
-
1 Ei
-
75 g weiche Butter
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Abrieb einer halben Bio-Zitrone
-
1 Päckchen Vanillezucker
-
1 Eigelb
-
1 Esslöffel Milch
-
Hagelzucker oder Mandelblättchen
Anweisungen
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Step 1
Für den Vorteig Hefe, 1 TL Zucker und lauwarme Milch verrühren. 100 g Mehl einrühren. Zugedeckt 15-20 Min. an einem warmen Ort gehen lassen, bis Bläschen entstehen. -
Step 2
In einer großen Schüssel 400 g Mehl, 75 g Zucker und Salz mischen. Den fertigen Vorteig, Ei, weiche Butter, Zitronenabrieb und Vanillezucker hinzufügen. -
Step 3
Alle Zutaten 10-15 Min. zu einem glatten, elastischen Teig kneten (Küchenmaschine empfohlen), bis er sich vom Schüsselrand löst. -
Step 4
Teig zu einer Kugel formen, in eine leicht geölte Schüssel legen, zudecken und an einem warmen Ort 60-90 Min. gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. -
Step 5
Teig entgasen, in 3 (oder 4) gleich große Stücke teilen und jeweils zu ca. 40-50 cm langen Strängen rollen. Die Stränge zu einem Zopf flechten (klassisch 3-Strang: Rechts über Mitte, Links über Mitte abwechselnd). Enden festdrücken und unterfalten. -
Step 6
Zopf auf ein Backblech legen, zudecken und weitere 30-45 Min. an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat. -
Step 7
Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eigelb mit 1 EL Milch verquirlen. -
Step 8
Den gegangenen Zopf vorsichtig mit der Eigelb-Milch-Mischung bestreichen und optional mit Hagelzucker oder Mandelblättchen bestreuen. -
Step 9
Zopf im vorgeheizten Ofen 25-35 Min. goldbraun backen. Bei Bedarf mit Alufolie abdecken. Fertig, wenn er beim Klopfen hohl klingt. -
Step 10
Hefezopf aus dem Ofen nehmen, kurz auf dem Blech ruhen lassen, dann auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen. Lauwarm oder kalt genießen.
Wichtige Informationen
Nährwerte (Pro Portion)
Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.
Allergie-Informationen
Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.




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